2017 / 7. Juni

E-Lösungen: Wann sind Schnellboote sinnvoller als Tanker?


Der Markt für elektronische Einkaufslösungen und Beratung hat sich prächtig entwickelt. Zumindest scheint es so. Zu traditionellen Anbietern – so mancher ist seit 20 Jahren aktiv – hat sich in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe neuer Wettbewerber gesellt. Im Kontext zunehmender Digitalisierung gibt es eine Reihe unschlagbarer Argumente für den Einsatz von Tools. Aber wie reif ist der Markt wirklich? Und wie reif sind die Einkäufer selbst? Vielen KMU ist nicht bewusst, wann eine einfache, schlanke Lösung für operative Abläufe ausreicht. Lesen Sie mehr in meinem Betrag für das Fachmagazin „Beschaffung aktuell“ (Juni 2017).

Auszüge:

Insbesondere kleinere Unternehmen oder solche mit verhältnismäßig geringen, überschaubaren Bedarfen mussten lange auf passende technische Konzepte warten. Anbieter fokussierten über viele Jahre hinweg größere Einkaufsabteilungen mit – unterstellten – hohen Ansprüchen an vernetzte Prozesse mit strategischem Aufgabenpotenzial. Die Tatsache, dass selbst so manche international agierende Organisation erst seit kurzer Zeit intensiv damit beschäftigt ist, die eigene Mannschaft, elektronische Einkaufsprozesse, technische Anbindungen, interne Bedarfsträger und externe Zulieferpartner möglichst reibungslos einzubinden, verdeutlicht, dass es sich um alles andere als triviale Maßnahmen handelt. Gefragt ist langer Atem. In der der öffentlichen Darstellung kommt meist zu kurz, dass sich auch hinter mit Awards gekürten Best-Practice-Lösungen Verständnisschwierigkeiten und kräftezehrende (zwischen-)menschliche Abstimmungsprozesse verbergen. Das sollte freilich nicht abschrecken. Es gilt, die richtigen Schritte mit den richtigen Partnern zu gehen. Nicht immer muss ein Tanker manövriert werden, denn zuweilen führen auch einzelne Schnellboote direkt in den Hafen.

Welche Anbieter werden überleben? 

Reinhard Schneller, GF Netfira (Copyright: Netfira)

„Überleben werden die ganz großen Anbieter und vor allem diejenigen, die auf moderne, innovative Digitalisierungstechniken setzen“, sagt Reinald Schneller von Netfira. Wer heute noch glaube, mit EDI und OCR die Digitalisierung erreichen zu können, sei auf dem Holzweg. Schneller rät in jedem Fall dazu, die IT frühzeitig einzubeziehen, damit diese später im Prozess Projekte nicht verlangsame oder gar blockiere. Berater Joachim von Lüninck (AMC Group) ist nach eigenem Bekunden gespannt, wie die Systemhersteller die skizzierten Herausforderung lösen wollen: „Wir sind der realen Entwicklung gedanklich Jahre bis Jahrzehnte voraus. Die Praxis folgt nur sehr langsam, zumindest in vielen KMU.“ Es gehe kein Weg an einer intensiveren Zusammenarbeit der Anbieter vorbei. Das Gebot der Stunde sei freilich „Verstand statt Hektik“.

Hier lesen Sie den kompletten Artikel in der „Beschaffung aktuell“ (Juni/2017) – mit Checkliste!

 

Weitere Infos:
Netfira  www.netfira.de
AMC Group  www.amc-group.de
HWTK Leizig  www.http://www.htwk-leipzig.de/nc/de/hochschule/kontakt/telefonverzeichnis/id/849/
Beschaffung aktuell  www.beschaffung-aktuell.de

 

Foto Aufmacher: aus Beschaffung aktuell, 7/2017, Alena Stalmashonak

 

 

 

Bisher keine Kommentare.

HINTERLASSEN SIE IHREN KOMMENTAR